High-Tech Arbeitsplätze

KWK-Ausbau könnte Zehntausende neuer Arbeitsplätze in den Bereichen Anlagenbau, Energieberatung, Planung, Installation und Instandhaltung schaffen. Ein energie- und umweltpolitisch sinnvoller Strukturwandel also, der außerdem durch Investitionen in Tausende dezentraler Anlagen zur Belebung der Wirtschaft beiträgt, und das zur Befriedigung eines realen und dringlichen Bedarfs: nachhaltige Energieversorgung.

KWK-Anlagen sind ausgereifte High-tech.
Motoren in modernen Blockheizkraftwerken (BHKW) zum Beispiel sind so umgerüstet oder konstruiert, dass sie nur alle drei- bis fünftausendtausend Stunden gewartet werden müssen.

Umgerechnet auf die Laufzeit eines PKW-Motors mit einer durchschnittlichen Geschwindigkeit von 50 km/h wird die erste Wartung also erst nach 150.000 bis 250.000 Kilometern fällig. Dann hat der PKW-Motor bereits das Ende seiner Lebensdauer erreicht. Bei BHKW-Motoren erfolgt die erste Generalüberholung erst nach 30.000 bis 40.000 Stunden, also umgerechnet nach 1,5 bis 2 Millionen Kilometern. Und danach läuft das BHKW wieder wie neu. Auch das ist ein Stück Nachhaltigkeit.