Die Diskussion über den Ersatz der Atom- und Kohlekraftwerke und die Versorgungssicherheit beschäftigt Politik und Wissenschaft.

Eine wirtschaftliche Lösung ist mit flexiblen KWK-Anlagen möglich und sektorenübergreifend bei Strom und Wärme.

Aus der Politik kommen positive Signale für die KWK-Branche, die mit einem Technologie-Mix aus verschiedenen Stromerzeugungsanlagen die Strom- und Wärmeversorgung sicherstellen will.

Wenn in der Vergangenheit nur von Strom in der Energiewende gesprochen wurde, hat heute durch die Kohlekommission auch Gas eine starke Rolle als zweite Säule der Energieversorgung bis 2050 erhalten. Das Klimakabinett legt Einsparungen in allen Sektoren fest. Die beschlossenen 66 Maßnahmen der Bundesregierung haben erhebliche Auswirkungen auf zahlreiche Gesetze, wie die Einführung der CO2-Bepreisung auf fossile Energien.

Wärmeversorgung für Gewerbe und Gebäude soll defossilisiert und stärker leitungsgebunden werden. Fernwärmeversorgung mit KWK-Anlagen, Power to Heat, Wärmepumpen, Abwärmenutzung und Wärmespeicher könnten die effiziente Sektorenkopplung von Strom und Wärme werden.

Am 20.09.2019 stimmte der Bundesrat auch der lang erwarteten Verlängerung des KWK-Gesetzes bis zum 31.12.2025 zu.

Das KWKG soll bis 2030 durch eine umfassende Novellierung weiterentwickelt und verlängert werden.

Vor diesem Hintergrund veranstaltet der Bundesverband Kraft-Wärme-Kopplung e.V. (B.KWK) am 5./6. November 2019 in Berlin den B.KWK-Kongress 2019, bei dem alle aktuellen Fragen behandelt werden.

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