Festlegung zum bilanziellen Ausgleich von Redispatch-Maßnahmen BK6-20-059

Die BNetzA hat das Festlegungsverfahren zur Ausgestaltung des zukünftigen Redispatches abgeschlossen.

Es betrifft Anlagen zur Erzeugung oder Speicherung von elektrischer Energie gemäß § 13a Abs. 1 S. 1 EnWG ab einer elektrischen Nennleistung von 100 kW; ausgenommen sind Anlagen mit Anschluss nur an das 16,7 Hz-Bahnstromnetz. In diesem neuen Verfahren zur Koordinierung und Abrechnung des Redispatches sind jetzt auch die EEG-Anlagen eingebunden.

Die BNetzA verzichtet mit der Festlegung zunächst auf die Einbindung von Anlagen mit weniger als 100 kW Leistung. Im Kabinettsbeschluss zum EEG 2021 wird eine Steuerbarkeit ab 1 kW Erzeugungsleistung für EEG- und KWK-Anlagen vorgesehen. Die BNetzA bleibt im Wesentlichen bei den konsultierten Vorschlägen, die vom B.KWK begleitet wurden.

Es fehlt jetzt noch die Umsetzung der vorgeschlagenen Datenformate, die nach Auffassung der BNetzA im üblichen Turnus am 01.04.2021 abgeschlossen sein soll. Die neuen Regelungen sollen am 01.10.2021 in Kraft treten.

Die Unterlagen zur Festlegung sind auf der Webseite der BNetzA veröffentlicht.