Gemeinsamer Verbändebrief zum KWKG an Peter Altmaier:
Verlängerung der Übergangsregelung bei der Ausschreibungspflicht für KWK-Anlagen unter 1 MW

Die Verbände B.KWK, BDEW, AGFW, VKU und VDMA haben sich mit einem gemeinsamen Schreiben an Bundeswirtschaftsminister Altmaier und Staatssekretär Feicht zur Problematik der kurzen Übergangsfrist bei der neuen Ausschreibungspflicht für Anlagen zwischen 500 kW und 1000 kW gewandt.

In dem gemeinsamen Brief geht es um die unmöglich knappe Frist 31.05.2021 für kleine KWK-Anlagen zwischen 500 und 1000 kW, die mit der EEG-Novelle 2020 in das KWKG aufgenommen wurde.

Die Absenkung der Ausschreibungspflicht auf 500 kW schädigt die KWK insbesondere im kommunalen Sektor und in der Quartiersversorgung, treibt zahllose Mitglieder um und bedeutet teilweise wirtschaftlich unsägliche Härten. Deshalb hatte der B.KWK zum Jahreswechsel 2020/2021 einen Aufruf initiiert, dem rund 30 Betroffene gefolgt sind und deren Rückmeldungen wir nun zur Untermauerung unserer Argumente in das Schreiben einfließen lassen konnten.

Wir hoffen inständig, dass unsere Äußerungen bei der erneuten Überarbeitung des EEG im 1./2. Quartal 2021 entsprechende Beachtung auf Seiten des BMWi und in den energiepolitischen Gremien finden.

Allen Betroffenen empfehlen wir, sich auch selbst dazu an Ihre Bundestagsabgeordneten und Landesregierungen zu wenden. Der B.KWK erarbeitet dazu in Kürze einen Briefentwurf, welchen wir auf Anfrage (an info@bkwk.de) zur Verfügung stellen.