Verbändeappell: Wärme aus Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen bei der nationalen CO2-Bepreisung gerecht behandeln!

In der vergangenen Woche haben sich unter Beteiligung des B.KWK neun Verbände der KWK-Anlagenbetreiber und der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft mit einem gemeinsamen Appell an das BMWi und das BMU gewandt, die Wärme aus Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen bei der nationalen CO2-Bepreisung gerecht zu behandeln.

KWK-Anlagenbetreiber und die Wohnungs- und Immobilienwirtschaft eint das Interesse am Erhalt und der künftigen Einsetzbarkeit einer für die Wärmewende und damit den Klimaschutz relevanten Technologie. Diese ist durch die bestehenden Regelungen des BEHG infrage gestellt.

KWK-Anlagenbetreiber können ohne ein wirtschaftliches und konkurrenzfähiges “Produkt” am Wärmemarkt nicht bestehen. Für die Wohnungs- und Immobilienwirtschaft bzw. Mieter ist es inakzeptabel, für Wärme aus KWK-Anlagen eine höhere BEHG-Belastung zahlen zu müssen als im Vergleich zu einer ungekoppelten Erzeugung der Wärme.

In dem Appell wird eine schlanke Lösung vorgeschlagen, die zusammen mit einer noch in Beratung befindlichen Umsetzungsverordnung zum BEHG noch dieses Jahr umgesetzt werden kann, bevor die Heizkostenabrechnungen beginnen.

Der B.KWK hat den Verbändeapell mit der Bitte um Unterstützung des Vorschlags zusätzlich an die Mitglieder im Ausschuss Wirtschaft und Energie des Bundestags gerichtet.

Das Dokument steht hier zum Download bereit.