Dass Klima und Wetter keine identischen Begriffe sind – das ist auch uns klar. Das Klima in der Großen Koalition ist derart angespannt, dass wir zunehmende Investitionsunsicherheit in der effizienten Energieversorgung verspüren und keine konsequente Politik zur Einhaltung selbst gesteckter CO2-Minderungsziele zu erkennen ist – das ist aus unserer Sicht ein fatales Signal.

Zumindest für 2018 scheint der Schwebezustand, in dem zahlreichen KWK-Anlagen mit Eigenversorgung seit dem 1.1.2018 waren, beendet zu sein:
Die EU-Kommission hat auf Basis der am 7. 5.2018 zwischen Kommissarin Vestager und Minister Altmaier gefundenen Einigung mit dem am 1.8.2018 veröffentlichten Beschluss genehmigt, dass bis zum 31.12.2018 eine erneute Übergangsregelung gelten kann.

Führende KWK-Verbände intensivieren anlässlich der interCOGEN die Zusammenarbeit, um die Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) zu stärken. Sie fordern stabile politische Rahmenbedingungen und eine schnelle Lösung Im Streit um das sogenannte 100-Tage-Gesetz.

Auf eigenverbrauchten Strom aus KWK-Neuanlagen (Inbetriebnahme ab August 2014) ist weiterhin nur eine anteilige EEG-Umlage zu entrichten. Über die beihilferechtliche Zulässigkeit dieser Regelung im Erneuerbare Energien Gesetz (EEG), hat das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) -nach langen Verhandlungen mit der EU-Kommission (EU-KOM)- gestern informiert.

Der B.KWK präsentierte in Berlin die Ergebnisse der Kurzstudie „Perspektiven der Kraft-Wärme-Kopplung in der Energiewende“. Für die Studie haben Forscher des Fraunhofer-Instituts für Fertigungstechnik und angewandte Materialforschung (IFAM) zwei Szenarien der Sektorenkopplung für Strom und Wärme verglichen.