Der B.KWK stellte auf seinem Jahreskongress am 17. und 18. Oktober 2018 in Berlin die Rolle der Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) für den Klimaschutz, die Versorgungssicherheit und die Wirtschaftlichkeit der Energiewende in den Vordergrund. Hochkarätige Vertreter der Politik und Wirtschaft teilten die Ansicht, dass die KWK als ein unverzichtbarer Baustein der Energieversorgung und als wichtige Partnerin der Erneuerbaren Energien weiterhin dringend benötigt wird. Die Branche muss sich auf einige Änderungen einstellen.

Am 15. Oktober 2018 hat das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) das Merkblatt für innovative KWK-Systeme veröffentlicht.

Dass Klima und Wetter keine identischen Begriffe sind – das ist auch uns klar. Das Klima in der Großen Koalition ist derart angespannt, dass wir zunehmende Investitionsunsicherheit in der effizienten Energieversorgung verspüren und keine konsequente Politik zur Einhaltung selbst gesteckter CO2-Minderungsziele zu erkennen ist – das ist aus unserer Sicht ein fatales Signal.

Zumindest für 2018 scheint der Schwebezustand, in dem zahlreichen KWK-Anlagen mit Eigenversorgung seit dem 1.1.2018 waren, beendet zu sein:
Die EU-Kommission hat auf Basis der am 7. 5.2018 zwischen Kommissarin Vestager und Minister Altmaier gefundenen Einigung mit dem am 1.8.2018 veröffentlichten Beschluss genehmigt, dass bis zum 31.12.2018 eine erneute Übergangsregelung gelten kann.

Führende KWK-Verbände intensivieren anlässlich der interCOGEN die Zusammenarbeit, um die Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) zu stärken. Sie fordern stabile politische Rahmenbedingungen und eine schnelle Lösung Im Streit um das sogenannte 100-Tage-Gesetz.