Ausschreibungsergebnisse für KWK & iKWK zum 1. Juni 2022

Die Bundesnetzagentur (BNetzA) hat die Zuschläge für Kraft-Wärme-Kopplungs-(KWK)-Anlagen und die innovative KWK-Anlagen (iKWK) zum Gebotstermin 1. Juni 2022 bekannt gegeben.

Dabei ist die konventionelle KWK abermals stark überzeichnet. Auf die ausgeschriebene Menge von 84,24 MW wurden 23 Gebote abgegeben mit einem Volumen von 139,656 MW. Davon waren 21 Gebote zulässig. Einen Zuschlag erhielten 17 Gebote mit einem Volumen von 79,158 MW. Der durchschnittliche, mengengewichtete Zuschlagswert beträgt 5,87 ct/kWh.

Die iKWK ist hingegen erneut deutlich unterzeichnet und alle fünf Gebote mit einem Volumen von 19,733 Megawatt erhielten einen Zuschlag mit einem durchschnittlichen, mengengewichteten Zuschlagswert von 11,74 ct/kWh. Als Grund dafür sieht B.KWK-Präsident Claus-Heinrich Stahl die großen Investitionsunsicherheiten in der Branche, insbesondere durch die angekündigte Streichung der Biomethanförderung aus dem KWKG im Osterpaket. Biomethan würde dann nicht mehr für die innovative KWK zur Verfügung stehen.

Eine ausführlichere Einschätzung dazu gab Claus-Heinrich Stahl der ZfK (im kostenpflichtigen ZfK+Bereich nachzulesen)

Die detaillierten Ausschreibungsergebnisse sind auf der Website der BNetzA veröffentlicht.