Blaue Kälte: Neuer Maßstab im Primärenergieverbrauch

Bisher gab es für Endverbraucher sehr eingeschränkte Möglichkeiten, sich kälteseitig umweltbewusst zu versorgen. Landläufig sind von kleinsten Büroklimanlagen bis hin zu industriellen Prozessen elektrisch betriebene Kompressionskältemaschinen im Einsatz. Dann wird Strom in Kälteanlagen gesteckt und dabei sowohl der Energieinhalt des eingesetzten Stroms als auch die dem Raum entzogene Wärme in Form von Wärme an die Umwelt abgegeben.

KWK-Systeme ermöglichen als Rückgrattechnologie im Verbund mit Ad- oder Absorptionskälteanlagen die Kälteerzeugung mit Blauer Wärme. Sorptionskälteanlagen sind kostspielig und auf eine möglichst günstige Zufuhr der Quellwärme angewiesen. Als Glücksfall hat sich dabei die Kraft-Wärme-Kälte-Kopplung (KWKK) erwiesen. Der hiermit erzeugte Blaue Strom kann anderweitig verwendet werden und die Abwärme als hocheffizient erzeugte ist als Blaue Wärme die Basis für die Kälteherstellung der Marke Blaue Kälte.

Ein Zertifikat für den Kältevertrieb

Blaue Kälte ist ein Alleinstellungsmerkmal in der Kältelieferung. Aus Blauer Wärme der hocheffizienten KWK-Anlagen wird mit Ad- oder Absorptionsanlagen PEV-optimierte Kälte. Nach Prüfung der technischen Voraussetzungen und des Brennstoffeinsatzes können Kälteerzeuger, Händler und Kälteversorger das Gütesiegel für die Kältelieferung erwerben. Mit Blauer Kälte positioniert sich der Zertifikatsnehmer der Marke aktiv zur Energiewende. Ein Plus für Versorger wie Kunden gleichermaßen.

Der Strom, der während der Kälteproduktion in Sorptionsanlagen erzeugt wird, darf das Zertifikat Blauer Strom tragen. Die KWK-Abwärme, die den hocheffizienetn Antrieb der Sorptionskälteanlagen darfstellt, darf wiederum das Zertifikat Blaue Wärme® tragen.

BKWK-Zertifikat Blaue Kälte füe KWKK und Soptionskälteanlagen